zuletzt aktualisiert am
22/03/04

Regeln

Challenge-Deck - Turnierregeln (Quelle: Council Of Ered Nimrais)
Hero-Only - Turnierregeln (Quelle: Council Of Ered Nimrais)
Sealed Booster (Quelle: Council Of Ered Nimrais)
Drinking Game (Quelle: Council Of Ered Nimrais)

Zwei gegen Zwei Turnier(dt.)
engl.
Hamburgerszenario Turnier(dt.) engl.
Tore der Nacht Turnier(dt.) engl.
Sealed Deck Bosterdraft(dt.) engl.

Regionskartenmemory(dt.)
english Rules
METD Regeln(dt.) english Rules
ME Crapturnier(dt.) english Rules
DH Regeln english Rules
Crap Sealed Deck(dt.) english Rules.
CH Turnier(dt.) english rules

ME-Dalmuti
CoolPlay english Rules (Lure IV)
Drachenjagd (Lure IV)
Crazy German Boxes Sealed (Lure IV)
Regeln für Regionskarten beim Sealed Deck (Lure IV)

Spellcaster (dt.) (Lure IV)
Spellcaster (engl.) (Lure IV)

Highlander (Lure IV)

Kleine Übersicht zu den Regeln (aktualisiert September 2002)

METW: Middle Earth: the Wizards - Eine kleine Einführung
METW ist ein sogenanntes Trading Card Game (TCG) bzw. Collectible Card Game (CCG). Allen solchen TCGs gemeinsam ist, dass sie aus Kartenserien bestehen, die in Boostern (Päckchen mit ca. 10 - 15 Karten) und Startern (ca. 70 - 90 Karten) gekauft werden, ohne dass der Käufer vorher weiss, welche Karten sich tatsächlich in so einem Päckchen befinden. Manche Karten kommen öfters vor, manche seltener. Im allgemeinen gibt es drei Kategorien: rare - uncommon - common.
Dazu oft noch fixed-Karten: ein vorgefertigtes Set verschiedener Karten und Kartenkombinationen, die zum Spielen unbedingt notwendig sind; diese sind in den Startern beigefügt. Von daher ergibt es sich, dass man bald einige Karten doppelt hat, während andere noch fehlen. Da heissts dann Tauschen. Und Tauschen/Handeln ist sicherlich eine ganz wesentliche Komponente eines solchen TCGs, was auch richtig Spass machen kann. Dazu noch jedes Mal die Spannung, wenn mal wie der neue Booster/Starter geöffnet werden wollen. Jede Karte enthält ein Bild plus Kartentext. Der Text bestimmt, wie die jeweilige Karte im Spiel einsetzbar ist. Manchmal sind es aber vor allem die tollen Bilder, die zum Sammeln einer bestimmten Kartenserie nötigen.

Dennoch: der wesentliche Zweck soll immer noch das Spielen sein! Und darin unterscheiden sich die verschiedenen TCGs dann doch gewaltig.

Hier nun ein paar einführende Worte zu

MECCG: The Wizards
Wie der Name schon nahelegt, basiert dieses Sammelkartenspiel auf den Romanen Tolkiens (Herr der Ringe, der Hobbit). Und eines gleich vorweg: es handelt sich dabei sicherlich nicht um Etikettenschwindel, ganz im Gegenteil: es wird tatsächlich versucht, eine Spielhandlung zu entfalten, die den Inhalten der Bücher und der Vorstellungswelt Tolkiens möglichst nahe kommt.
Ich selbst bin von diesem Spiel deshalb so begeistert, da ich als Tolkienfan (der ich schon war, bevor ich das Spiel kennengelernt habe) eine weitere Möglichkeit fand, mich in dieser Welt auszutoben. Dazu kommt noch, dass die Bilder von all den bestehenden Sammelkartenspielen die mit Abstand schönsten sind.
Unter den Künstlern finden sich so illustre Namen wie John Howe, Angus McBride, Alan Lee, Quinton Hoover, Liz Danforth, Rob Alexander, uvm. Die meisten davon sind Tolkienkennern sicherlich ein Begriff. Alleine dieser Bilder wegen sind diese Karten für Tolkienfans ein absolutes Muss!
Wer sich dann auch noch ans Spielen macht, dem steht ein unvergleichbares Mittelerde-Vergnügen bevor. Du schlüpftst zunächst in die Rolle eines der fünf Zauberer. Mit den Karten der Basisedition geht es darum, welcher Zauberer sich vor dem Rat der freien Völker am besten bewährt. Fürs Spiel heisst das: wer die meisten Aufträge erfolgreich beenden (zB Anduril neu schmieden), wer am meisten feindliche Kreaturen (Orks, Spinnen, Wölfe, Untote, Nazgul) besiegen, wer verschollene Artefakte (Zwergenringe, Glamdring, den Arkenstein) bergen, wer verschiedene Neutrale (die Männer von Lebennin, die Zwerge von den Blauen Bergen, Goldbeere, Flinkbaum, Gwaihir) als Gefährten gewinnen konnte, der hat am meisten dazu beigetragen, das Dunkle zurückzudrängen und den friedlichen Völkern von Mittlererde ihre Freiheit zu bewahren; oder anderes ausgedrückt: der hat am Ende die meisten Punkte und somit das Spiel gewonnen.
Aber das ist nur eine Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Die zweite ist der "klassische" Weg: die Zerstörung des Einen Rings. Diese Taktik ist nicht ganz einfach und birgt viele Gefahren für den Spieler; aber im Buch war es ja für Frodo auch nicht gerade leicht, den Ring in den Orodruin hinabzuwerfen! Die dritte Möglichkeit: du verlierst das Spiel, indem du deinen Zauberer verlierst. Entweder weil er stirbt, oder weil er der Versuchung erliegt, nur mehr seinen eigenen Zielen zu folgen (jaja, der böse Saruman!).
Natürlich macht sich dein Zauberer nicht alleine auf den Weg. Ihm zur Seite stehen Gefährten wie Frodo, Bilbo, Elrond, Galadriel, Thorin, Beorn, Halbarad, Oin, der Alte Gamling, Haldir, Ioreth, und wie sie alle heissen. Diese Charaktere haben unterschiedliche Eigenschaften, die auf der jeweiligen Karte festgehalten sind. So ist Beorn zB ein gefürchteter Krieger, Frodo ist ziemlich schwach aber zäh, Elrond gilt als Weiser, während Eowyn besonders Geschick im Kampf gegen Nazgûl hat. Neben diesen Charakterkarten gibt es noch Orte, die du aufsuchen musst, um bestimmte Aufträge erledigen zu können: in Amon Hen etwa kannst du interessante Informationen erhalten. In Edoras versuchst du, die Reiter Rohans für dich zu gewinnen. Ausserdem lauern überall Gefahren(-karten); nicht nur Saurons Kreaturen, sondern auch Ereignisse, wenn sich etwa der klare Himmel durch den aufziehenden Schatten von Mordor verdunkelt. Aber du bist ja nicht ohne Unterstützung (-skarten): Hol dir Durins Axt, und die Feinde werden es spüren (vor allem wenn sie ein Zwergenkrieger trägt!). Zwinge Gollum, für dich den Kundschafter zu spielen. Oder versteck dich ganz einfach vor einem Angriff!
Welche Karten sich nun im Spiel befinden, kannst du selbst bestimmen. Nur die Anzahl der Gefahren-, Unterstützungs- und Charakterkarten ist mit einem gewissen Rahmen vorgegeben. Ortskarten sind unbeschränkt verfügbar. Mit dem Erstellen des Spielstapels legst du auch schon den Grundstein fürs Spiel. Hier schon bestimmst du, welche Abenteuer und Aufgaben du erledigen willst, und welche Gefahren dem Gegner auf seinen Reisen begegnen werden.
Du siehst schon: das Vorbereiten zum Spiel ist eigentlich schon Teil des Spiels. Es ist sicherlich notwendig, sich genau zu überlegen, welche Karten ich nun mitreinnehme, und welche nicht. Das mag zunächst viel Aufwand sein, vor allem, wenn einem all die Karten noch nicht vertraut sind, jedoch ist damit auch garantiert, dass das Spiel von vornherein niemals eintönig werden kann, da sich sowohl der Spielstapel des Gegners als auch dein eigener immer wieder verändern wird.

Die Erweiterungen
Für Neueinsteiger genügt es sicherlich vollkommen, mit den Karten aus der Basisedition nach den Grundregeln zu spielen. Dennoch möchte ich auch noch auf die folgenden Erweiterungen hinweisen.
Die erste Expansion heisst: The Dragons. Wie der Name schon sagt, versuchen nun verstärkt Drachen die Zauberer und ihre Gefährten von ihren Missionen abzuhalten.
Die zweite Expansion ist: Dark Minions. Hier treten erstmals Günstlinge des Dunklen Herrschers in Erscheinung, meist hinterrücks und wenn du es nicht erwartest! Und wenn du immer schon mal die unterirdischen Höhlen von Moria und anderen Orten auskundschaften wolltest, dann stehen dir nun die Wege frei.
Mit der dritten Serie The Lidless Eye ist es dann endlich soweit: ein Spieler übernimmt die gute Seite als Zauberer, der andere schlüpft in die Rolle eines Ringgeistes. Gut gegen Böse - wer behält die Oberhand? Against the Shadows bietet einfach nur Zusatzkarten zu den bisherigen Serien. (diese Expansion ist als letzte auch in deutscher Sprache erschienen).
Mit White Hand versuchst du als gefallener Zauberer deine eigenen Ziele zu verfolgen.
Und in der letzten Erweiterung The Balrog hast du die Möglichkeit, in die Rolle des bösen Maia zu schlüpfen, um brutal gegen all das Gefleuchs auf der Oberwelt vorzugehen.
(Text von Wolfgang Penetsdorfer, mit freundlicher Genehmigung)